Hiltenburg
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Die Hiltenburg
Historie
Die Anfänge der Hiltenburg liegen im Dunkeln. Baujahr und Bauherr sind unbekannt. Allgemein geht man davon aus, dass sie vor etwa 1000 Jahren entstanden sein könnte.
In einer Urkunde der Königin Irene aus dem Jahr 1208 wird ein Eberhard von Ditzenbach erwähnt, der vielleicht schon mit dieser Höhenburg in Verbindung steht.
Sie wird erstmals 1289 als „prachtvolle Doppelburg" und Sitz eines Amtmannes der Helfensteiner erwähnt.
Die Helfensteiner waren zu dieser Zeit ein am Kaiserhof angesehenes und mit großen Ländereien ausgestattetes Grafengeschlecht.
Sie pflegten allerdings einen aufwändigen Lebensstil und waren 1396 so hoch verschuldet, dass sie ihre Stammburg bei Geislingen mitsamt den umgebenden Dörfern an die Stadt Ulm verkaufen mussten.
Ihren Hauptsitz verlegten sie dann auf die Hiltenburg, die sie aber wegen erneuter finanzieller Schwierigkeiten 50 Jahre später an die Württemberger verpfänden mussten.
Erst 1480 gelingt es dem Grafen Ludwig (IX) mit seinen beiden Brüdern die Burg mit einer Zahlung von 26.000 Gulden wieder freizukaufen. Dazu mussten die 3 Grafen von Helfenstein ihren Forst und Wildbann — also ihre Wälder und das Jagdrecht — das ihnen in ihrer ehemaligen Herrschaft noch gehörte, ebenfalls an die Ulmer verkaufen.
Die Freude über den wieder gewonnenen Besitz war allerdings nur von kurzer Dauer. Am 9. November 1516 wurde die Hiltenburg durch die Truppen Herzog Ulrichs von Württemberg praktisch vollständig zerstört.
Graf Ulrich (XVI) von Helfenstein forderte die Regierung in Stuttgart mehrmals zur Wiedergutmachung dieses Schadens auf. Er hatte aber keinen Erfolg.
Für die Helfensteiner allein war aus Kostengründen der Wiederaufbau nicht möglich. Sie verlegten deshalb ihren Sitz in das 1551/52 neuerbaute Schloss in Wiesensteig.
Der letzte Graf von Helfenstein starb dort im Jahre 1627.
Anlage ...
Sanierungsmaßnahmen ...






